Rückzugsorte in einer Schule? Hört sich am Anfang vielleicht doch etwas komisch an, da man unter Schule nur Stress und Trubel, aber auf keinen Fall einen Rückzugsort verstehen kann.

Aber des Öfteren kann man sich täuschen und findet doch ideale Orte, an denen man alleine lernen kann – und die möchte ich euch heute etwas genauer vorstellen.

In Reih‘ und Glied? Schule kann auch anders aussehen

Entspannen? Geht ganz einfach

Jedoch stimmt das nicht so ganz. Als ich neu an der Praxis-HAK in Völkermarkt war, suchte ich oft nach Orten, an denen ich alleine lernen konnte. Da ich auch noch etwas schüchtern war, wollte ich lieber meine Ruhe und alleine sein.

Mit der Zeit wurde es besser und ich fand wirklich Orte, an denen ich mich entspannen, aber auch konzentrieren konnte. Zu einem ist es unser COOL–Raum, der mit einer Couch und einem großen Tisch dafür sorgt, dass man sich besser konzentrieren oder einfach doch nur chillen kann.

Eines der größten Probleme ist, dass der Raum oftmals besetzt ist, da er auch für andere Klassen bzw. Schüler ein – gar nicht so – geheimer Rückzugsort ist. Also ist es schwer, den Raum ganz für sich zu haben.

Essen und quatschen zugleich? Klingt doch super!

Zum anderen halte ich auch unsere Kantine für einen tollen Platz, um etwas runterzukommen. Das gilt zumindest, wenn gerade keine Pause ist. Dann kann man dort gemütlich essen und mit Freunden über den Schullalltag reden. Die hellroten, bequemen Stühle in unserer Kantine sorgen dafür, dass man sich sofort willkommen fühlt. Und natürlich unsere Magic Martina – sie bleibt immer freundlich, auch in den stressigsten Momenten.

No-Gos an der Praxis-HAK

Wohlfühloase Schule? Naja, ein paar Orte an meiner Schule gibt es wirklich, die nicht so für tolle Stimmung sorgen.

Zum Beispiel unsere Gänge: Hier ist es unvorstellbar, sich zurückzuziehen, da immer entweder wer vorbeigeht oder neben dir sitzt, da hier die Plätze zum Sitzen für alle geeignet sind.
Meistens ist es auch für mich als Schülerin unvorstellbar, mich in meiner Klasse zu konzentrieren, da der Lärmpegel einfach zu laut ist.

Gott sei Dank habe ich danach noch immer die Chance, mich beim individuellen Fördern anzumelden, um dort wieder ganz entspannt den versäumten Stoff mit einer Lernperson nachzulernen. Strebern fürs Wohhlbefinden also.

Praxis-HAK, what else?

Toll finde ich auch, dass versucht wird, dass wir als Schüler oft eigenständig lernen können – denn dabei können wir uns an unsere Lieblingsorte zurückziehen. Unsere Schule bietet uns dafür viele Möglichkeiten und Räume an, die mit bequemen Möbeln ausgestattet sind, dass wir uns als Schüler in jeder Hinsicht einfach wohlfühlen. Abschalten und durchstarten ist das Erfolgsrezept!

Von Tamara Dobrounig | Bilder: pixabay.com