Welche Erfahrungen mein Alltag benötigt

Über jene Erfahrungen und Lehren, die man sich in der Zeit als HAK-Schüler aneignet, und wie man diese im Alltag am besten nutzen kann, darüber möchte ich heute manches berichten.

Große Entscheidung

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Seit drei Jahren bin ich jetzt an der Praxis-HAK Völkermarkt – und bin hier auch sehr glücklich. Ich denke, ich habe die richtige Entscheidung getroffen, in die HAK zu gehen. Natürlich ist nicht alles perfekt, aber für eine öffentliche Einrichtung ist sie wirklich ausgesprochen gut!

Warum? Der umfangreiche Praxis-Anteil der HAK ist eine wirklich gute Idee: Man lernt das Geschäftsleben kennen – und gerade für die, die das nicht daheim erfahren oder schon erste Jobs übernommen haben, wird das mit Sicherheit eine wichtige Erfahrung sein.

Arbeiten mit dem Computer

Doch die Praxis ist nur ein Baustein, man muss auch die richtigen Fähigkeiten mitbringen. Es gibt nämlich Leute, die in jungen Jahren keine Erfahrungen in der Geschäftswelt gesammelt haben und dann später regelrecht geschockt sind von der ihnen nicht bekannten Welt, die sie erwartet. Was mich darauf vorbereitet?

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Zum Beispiel kann ich in meinem künftigen Alltag die Fähigkeiten, die ich in OMAI und WINF erlerne, einsetzen. Ich muss sagen, dass ich diese Fächer wirklich wichtig finde, wenn auch der Umfang manchmal ziemlich übertrieben scheint und große Teile des erlernten Stoffes – in der Realität – vielleicht so nicht brauchbar sind. Wir werden sehen…

Fremdsprachen, die tatsächlich leben

Etwas anderes steht außer Frage: Ein wirklich wichtiger Punkt an der Praxis-HAK ist das Erlernen von Fremdsprachen wie Englisch, Italienisch oder Slowenisch. Vor allem Englisch ist eine sehr wichtige Sprache und ich finde es gut, dass fast jeder Österreicher diese Sprache zumindest grob beherrscht. Zumindest sollte die richtige Schulbildung dazu führen, oder?

Wenn es so ist, dann stehen einem die Türen offen, denn mit Englisch kommt man beinahe in jedem Land der globalisierten Welt zurecht. Man kann sich auf Englisch mit Leuten aus ganz Europa unterhalten, außer vielleicht in Frankreich. Dort sollte man sich darauf einstellen, dass nur wenige Englisch können. Eine weitere Sprache kann aber sowieso nicht schaden!

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Stil kommt an

In der Schule haben wir auch Business Behavior (BB). In diesem Fach lernt man, wie man sich im Geschäftsleben ideal verhält.

Jetzt könnte man denken, dass es da sicher ziemlich simple Regeln gibt und dafür ein, zwei Unterrichtsstunden reichen. Weit gefehlt! Nein, es gibt ein eigenes Fach an der Praxis-HAK, und das aus guten Gründen. Man kann das Gelernte in den BB-Stunden auch im Alltag einsetzen, bei den kleinsten Kleinigkeiten. Beispielsweise haben wir im zweiten Jahrgang gelernt, wie man jemandem richtig die Hand gibt. Das habe ich dann auch gleich in meinen Alltag integriert, denn der erste Eindruck ist oft entscheidend.

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Das waren also einige Aspekte, die einem vielleicht auf den ersten Blick gar nicht so ins Auge stechen, aber für unsere Zukunft total wichtig sind.

Ich würde mich freuen, wenn ihr das nächste Mal wieder reinschauen würdet, und wünsche euch noch einen schönen Tag.

Von Noah Radaelli | Bilder: pixabay.com, pexels.com