Monat: März 2020

Praxis-HAK meets Vorlesetag

Lesen verbindet in Tagen des Getrenntseins

Auf Initiative von Schulbibliothekarin Prof. Maria Mrčela beteiligte sich die Praxis-HAK Völkermarkt in diesen besonderen Tagen spontan am Österreichischen Vorlesetag. Dieser rückt Jahr für Jahr die gesellschaftliche Bedeutung des Vorlesens unter dem Motto „Gemeinsam sind wir weniger allein“ in den Vordergrund:

Gut Lesen zu können, ermöglicht den Kindern einen besseren Zugang zur Bildung und damit zu einem besseren Leben. Und Vorlesen ist der erste Schritt dazu. Kinder lernen durch Nachahmung. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Kinder, denen regelmäßig 15 Minuten pro Tag vorgelesen wird, leidenschaftliche Leserinnen und Leser werden. Und damit mündige Bürger, die Fake-News von Information unterscheiden können. […]

Vorlesen bedeutet auch, Zeit miteinander zu verbringen, Zuneigung zu zeigen und Aufmerksamkeit zu vermitteln. […]

Warum Vorlesen?
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Mein Leben – meine Sprache(n)

Was Mehrsprachigkeit bedeuten kann

Die Schüler/innen der 2AK haben die Patenschaft für den Schreibwettbewerb „together unique“ übernommen. Einzelne Jugendliche gestalten Social-Media-Beiträge zum Projekt im Rahmen der Carinthija-2020-Initiative des Landes Kärnten, die gesamte Klasse beschäftigt sich im Deutschunterricht mit Facetten der Mehrsprachigkeit.

Neben theoretischen Inhalten zu innerer und äußerer Mehrsprachigkeit, Umgangssprachen und Dialekten versuchen sich die Schüler/innen bei Prof. Martin Erian auch im literarischen Schreiben. Als Textimpuls diente dabei zuletzt ein Gedicht des in Klagenfurt geborenen zweisprachigen Autors Jani Oswald. Dieser veröffentlichte Anfang der Neunzigerjahre den Gedichtband Babylon/Babilon, in dem er sich mit seinem eigenen Sprachwirrwarr produktiv auseinandersetzt. Ein Beispiel:

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