Kategorie: Deutsch

Installationslyrik der smarten Neulinge

Die Schüler/innen der ersten Klassen der Praxis-HAK Völkermarkt arbeiten als erste Smart-Learning-Klassen ab sofort konsequent mit digitalen Endgeräten im Unterricht. Um dafür gewappnet zu sein, feierten sie zuletzt „Installationspartys“, in denen sie ihre Laptops nach einheitlichen Standards vorbereiteten.

Zum Abschluss eines langen Tages versuchten es die Jugendlichen der 1AK schließlich, im Rahmen eines ersten digitalen Schreibversuchs, die Eindrücke lyrisch zu verarbeiten. Manchem schwirrte beim Versuch des Reimens schon ein wenig der Kopf, doch auch unterhaltsame Text entstanden.

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Wie aus Wörtern Bilder werden

Visualisierung eines Bachmann-Gedichts

Ein Kulturportfolio-Beitrag im Fach Deutsch zu den Ende Juni stattgefundenen 44. Tagen der deutschsprachigen Literatur brachte in der 2BK einige beachtliche Ergebnisse. Neben der Beschäftigung mit der namensgebenden Autorin des Ingeborg-Bachmann-Preises sollten die Schülerinnen und Schüler Bachmanns bekanntes Gedicht „Reklame“ visualisieren und mit dieser Technik die Botschaft des lyrischen Werkes herausarbeiten. Wie hervorragend ihnen das gelungen ist, beweisen die Arbeiten von Leonie Sablatnig, Philip Luschin und Alexander Schneider.

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„Es ghert anfåch mehr gschmust“

Oder: „Küssen kann man nicht alleine“

Der Kuss ist ein Ausdruck der Liebe, der Zuneigung und der Freundschaft. Zu diesem Thema melden sich 3AK und 3BK am Ende des Wonnemonats Mai zu Wort. 

Obwohl in Zeiten von Corona nicht immer und mit jedem möglich, haben sich die beiden Klassen unlängst im Deutsch-Unterricht bei Prof. Andrea Knauder zwar nicht praktisch, aber theoretisch und kreativ mit dem Thema „Küssen“ beschäftigt. Anhand von teilweise bekannten Gedichten und Liedtexten wurde auf das Thema eingestimmt, um sich in weiterer Folge wissenschaftlich damit auseinanderzusetzen, was sich bei einem Kuss im Körper abspielt und was dabei ausgelöst wird.

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Zum Welttag des Buches

Praxis-HAK liest!

Seit einem Vierteljahrhundert wird am 23. April Jahr für Jahr der Welttag des Buches gefeiert. Prof. Maria Mrčela hat als Schulbibliothekarin der Praxis-HAK Völkermarkt nun dazu aufgerufen, anlässlich dieses Ehrentages sein bevorzugtes oder auch aktuelles Buch vor den Vorhang zu holen. Denn sie betont, dass aktuell das Lesen wieder Platz gewinnt: „In Zeiten von Corona und der dadurch resultierenden Isolation sind einige von uns wieder auf den Geschmack gekommen, haben ihre Buchbestände durchforstet und Zeit gehabt, erneut in ihren Lieblingsbüchern zu schmökern.“

Zahlreiche lesenswerte Beiträge von Lehrpersonen wie auch Jugendlichen sind dazu auf www.hak-vk.at erschienen – und zwar hier.

Alltag in Corona-Zeiten

Und zwar lyrisch

„Wos kundadns duan?“ Unter diesem Titel veröffentlichte die 2016 verstorbene österreichische Jugendbuchautorin Christine Nöstlinger einst ein Gedicht, dass von der Verweigerung, überhaupt nur aufzustehen, erzählt. „Wos kundadns duan?/Da weka radschad und radschad,/und i ria mi ned.“

Dass Daheimbleiben hat in diesen Wochen der Corona-Pandemie eine ganz neue Bedeutung erhalten, auch weil sich die Arbeit nachhause verlegt hat. Daher nahmen die Schüler/innen der 1BK im Deutschunterricht bei Prof. Martin Erian den Text zum Anlass, über ihren neuen Alltag nachzudenken – und der ist so gar nicht von Langeweile geprägt.

Eine Auswahl der besten Gedichte lesen Sie hier – häufig nach dem Vorbild Nöstlingers auch im Dialekt abgefasst.

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