Kategorie: Deutsch

Unterm Rad: Künstlerische Auseinandersetzungen mit einem zeitlosen Klassiker

Unterm Rad, eine Erzählung des Literaturnobelpreisträgers Hermann Hesse aus dem Jahr 1906, gilt nicht nur als beliebte Schullektüre, sondern auch als scharfe Kritik am Bildungssystem. Mit der tragischen Geschichte des Schülers Hans Giebenrath setzten sich zuletzt die Schüler/innen der 3AK auseinander, gestalteten unterschiedliche Arbeiten für ihr Kulturportfolio und beschäftigten sich auch mit der Frage, welche Relevanz die Kritikpunkte, die durch den Text geäußert werden, heute noch besitzen.

Es wird von jedem gleich viel verlangt und viel zu wenig auf die persönlichen Talente der einzelnen Personen eingegangen. Da nun alle alles lernen müssen, schaffen es die Schüler meist nur, den Stoff über einen gewissen Zeitraum auswendig zu können. Man kann also sagen, dass viel mehr das Gedächtnis oder das Merkvermögen getestet wird als das eigentliche Können. Doch gerade daraus entstehen die Noten, anhand deren man beurteilt wird.

David Schludermann, Schüler der 3AK, über Hermann Hesses Unterm Rad

Im Sinne des Graphic Recording waren die Jugendlichen zudem aufgefordert, die Themen des Werks in einem neuen Buchcover zu verarbeiten. Künstlerisch begabte Schüler/innen nutzten dies, um ihre Talente unter Beweis zu stellen.

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Lyrik bringt’s auf den Punkt: Kreativer Umgang mit Corona

Eines steht fest: Gedichte zu analysieren sowie Gedichtformen zu erkennen, ist nicht gerade die Lieblingsbeschäftigung der Schülerinnen und Schüler. Deshalb ist im Deutschunterricht der 3BK der Spieß einmal umgedreht worden und die Lernenden wurden zu Dichtern.

Die Jugendlichen lernten Gedichtformen wie das Rondell, das Elfchen, das Haiku oder das Sonett mit den jeweiligen Merkmalen kennen und mussten sich – unter den strengen Formvorgaben – mit einem bestimmten Thema auseinandersetzen. Wie sehr Gedichte Gefühle und Gedanken auf den Punkt bringen können, zeigen folgende Beispiele, wobei Rondell und Haiku bei weitem die beliebtesten lyrischen Formen gewesen sind, in denen sich die jungen Lyrikerinnen und Lyriker zum allgegenwärtigen Thema Corona versuchten.

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Weihnachtstexte unter der Lupe – und eigene Versuche

Es ist ein besonderes Merkmal der Weihnachtszeit, dass Jahr für Jahr die immer gleichen Lieder hervorgekramt werden. 2015 sorgte ein Kärntner Radiomoderator beispielsweise damit für Schlagzeilen, dass er sich – zumindest angeblich – live auf Sendung im Studio verschanzte, um mehrere Stunden lang Last Christmas von Wham! in Dauerschleife zu spielen.

Doch nicht nur die verlässliche Wiederkehr der Songs ist eine weihnachtliche Tradition, sondern auch dass ihre Texte kaum bewusst wahrgenommen werden. Dem versuchten die Schüler/innen der 3AK ein Ende zu setzen, in dem sie selbst gewählten Beispiele einer ausführlichen Analyse unterzogen. Inspiriert davon sollten sie dann auch selbst zu Autor/innen werden …

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Raum für Kreative: Covergestaltung durch smarte Schüler/innen

Das neue Konzept der Smart-Learning-Klassen der Praxis-HAK Völkermarkt orientiert sich stark am 4K-Modell – und so spielt auch Kreativität eine wesentliche Rolle. Immer wieder erhalten die Jugendlichen Zeit und Raum, um auch ihre gestalterischen Fähigkeiten zu stärken. Die 1AK konnte ihre Potenziale diesbezüglich nun beim Abschluss ihrer ersten Arbeiten zum Kulturportfolio im Fach Deutsch verdeutlichen.

Zu Felix Mitterers Drama Kein Platz für Idioten, das den Ausschluss eines behinderten Jugendlichen aus der Gesellschaft thematisiert, gestalteten sie neue Buchcover. Sehenswerte Werke finden Sie hier:

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Installationslyrik der smarten Neulinge

Die Schüler/innen der ersten Klassen der Praxis-HAK Völkermarkt arbeiten als erste Smart-Learning-Klassen ab sofort konsequent mit digitalen Endgeräten im Unterricht. Um dafür gewappnet zu sein, feierten sie zuletzt „Installationspartys“, in denen sie ihre Laptops nach einheitlichen Standards vorbereiteten.

Zum Abschluss eines langen Tages versuchten es die Jugendlichen der 1AK schließlich, im Rahmen eines ersten digitalen Schreibversuchs, die Eindrücke lyrisch zu verarbeiten. Manchem schwirrte beim Versuch des Reimens schon ein wenig der Kopf, doch auch unterhaltsame Text entstanden.

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