Kategorie: Deutsch

Mein Leben – meine Sprache(n)

Was Mehrsprachigkeit bedeuten kann

Die Schüler/innen der 2AK haben die Patenschaft für den Schreibwettbewerb „together unique“ übernommen. Einzelne Jugendliche gestalten Social-Media-Beiträge zum Projekt im Rahmen der Carinthija-2020-Initiative des Landes Kärnten, die gesamte Klasse beschäftigt sich im Deutschunterricht mit Facetten der Mehrsprachigkeit.

Neben theoretischen Inhalten zu innerer und äußerer Mehrsprachigkeit, Umgangssprachen und Dialekten versuchen sich die Schüler/innen bei Prof. Martin Erian auch im literarischen Schreiben. Als Textimpuls diente dabei zuletzt ein Gedicht des in Klagenfurt geborenen zweisprachigen Autors Jani Oswald. Dieser veröffentlichte Anfang der Neunzigerjahre den Gedichtband Babylon/Babilon, in dem er sich mit seinem eigenen Sprachwirrwarr produktiv auseinandersetzt. Ein Beispiel:

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#ready4NOST

Rhetorische Glanzleistungen zum Debüt in der Neuen Oberstufe

Alliteration, Epipher, Klimax, Hyperbel oder gar Hendiadyoin? Die Schüler/innen der 2AK haben die letzten Wochen des Wintersemesters im Fach Deutsch vor allem der Auseinandersetzung mit rhetorischen Mitteln gewidmet – aus gleich zwei Gründen: zur erfolgreichen Analyse von Texten, aber auch, um selbst die Kunst der wirkungsvollen Rede (ars rhetorica) zu erproben.

Den Semesterabschluss nutzten die Jugendlichen nun, um die Erfahrungen der letzten Monate aufzuarbeiten und auch sprachlich in eine entsprechende Form zu bringen. Für sie war es das erste Halbjahr in der Neuen Oberstufe (NOST, wichtige Informationen dazu gibt’s hier), die viele neue Herausforderungen mit sich bringt.

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Keine Perspektiven

Furcht vor „dem Fremden“ – und der eigenen Zukunft

Der Beitrag der 2BK im Fach Deutsch zum Jahresthema „Gestern.Heute.Morgen“ ist die Lektüre des Romans „Braune Erde“ von Daniel Höra. Der Autor beschäftigt sich damit, nach Gründen zu forschen, warum rechtes Gedankengut nach wie vor in der Gesellschaft auf fruchtbaren Boden fällt. Seine Antwort findet er in dem in der Grenzregion zu Polen angesiedelten Dorf Bütenow, in dem große Perspektivenlosigkeit herrscht: Es gibt keine Arbeit, es ist nichts los, die Jungen ziehen weg. Hier finden völkische Parolen fruchtbaren Boden, wenn sie sich als Gemeinschaftssinn, Nachbarschaftshilfe und Einigkeit gegen „das Fremde“ tarnen. Der spannend erzählte Roman zeigt, wie schnell bedenkliches Gedankengut um sich greift und Menschen zu Mitläufern werden.

Stellvertretend für die Arbeiten der Klasse stehen die zwei Kulturportfolios von Celina Jesch und Emily Lakounigg.

Von Prof. Maria Mrčela

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Geschichten zum großen Fest

Kreative Sehnsüchte an Heiligabend

Nach dem Vorbild zeitgenössischer Schriftstellerinnen und Schriftsteller gingen die Schüler/innen der 2AK im Deutschunterricht bei Prof. Martin Erian daran, rund um die Begriffe „Adventkranz“, „Glöckchen“, „Heimkommen“ und „Warten“ gemeinsam Weihnachtsgeschichten zu gestalten.

Bereits zum vierten Adventsonntag wurden vier herzerwärmende Erzählungen präsentiert. Drei Geschichten bilden nun am 24. Dezember den feierlichen Abschluss. Was sie verbindet? Die Sehnsucht danach, Weihnachten im Kreise der Liebsten zu verbinden.

In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

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Bis das Glöckchen zur Bescherung läutet

Weihnachtsgeschichten der 2AK

„Vanillekipferl“, „Trump“ und „Versöhnung“ – die deutsche Wochenzeitung „Die Zeit“ forderte 2016 drei Schriftstellerinnen und Schriftsteller dazu auf, Weihnachtsgeschichten vorzulegen, die diese drei Worte berücksichtigten. Auch die Jugendlichen der 2AK stellten sich nach einigen Übungen zum kollaborativen Schreiben nun dieser Herausforderung: In Teams zu viert waren um die Begriffe „Adventkranz“, „Glöckchen“, „Heimkommen“ und „Warten“ Geschichten zu entwickeln.

Was daraus wurde? Lesen Sie selbst – sieben Texte in zwei Teilen!

Wir wünschen frohe Weihnachten!

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