Praxis-HAK – jetzt aber wirklich!

Welche Erfahrungen mein Alltag benötigt

Über jene Erfahrungen und Lehren, die man sich in der Zeit als HAK-Schüler aneignet, und wie man diese im Alltag am besten nutzen kann, darüber möchte ich heute manches berichten.

Große Entscheidung

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Seit drei Jahren bin ich jetzt an der Praxis-HAK Völkermarkt – und bin hier auch sehr glücklich. Ich denke, ich habe die richtige Entscheidung getroffen, in die HAK zu gehen. Natürlich ist nicht alles perfekt, aber für eine öffentliche Einrichtung ist sie wirklich ausgesprochen gut!

Warum? Der umfangreiche Praxis-Anteil der HAK ist eine wirklich gute Idee: Man lernt das Geschäftsleben kennen – und gerade für die, die das nicht daheim erfahren oder schon erste Jobs übernommen haben, wird das mit Sicherheit eine wichtige Erfahrung sein.

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Der Unterricht, der mich wirklich weiterbringt

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, welches mich schon längere Zeit beschäftigt. Ich stelle mir die Frage, über die wohl viele Schülerinnen und Schüler grübeln: Werde ich all diese Fächer in meiner weiteren Zukunft benötigen? Welche werden mir wirklich weiterhelfen?

Simpler Unterricht

Erste Stunde Rechnungswesen. Ich sitze da, höre unserer Professorin beim Erklären zu, das Thema lautet „Direct Costing“, ich denke nach und frage mich: Wozu brauchen wir all das?

Eines steht fest: Alles, was wir lernen, soll uns in unserem Berufsleben helfen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, das Rechnungswesen ein Fach ist, welches interessant sein kann, doch dafür muss man ein Fan von Zahlen sein.

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Die frei ultimativen Fächer, die einem HAK-Schüler heute noch bitte fehlen

Jeder kennt sie: Fächer, die kein Schüler besonders mag. Wie gerne man diese gegen andere Fächer eintauschen würde! In diesem Beitrag stelle ich euch die drei ultimativen Fächer vor, die den Schulalltag um einiges auflockern würden. Zwischen all den anspruchsvollen und nervenaufreibenden Hauptfächern kann man in gewissen Unterrichtsgegenständen wieder Energie tanken, um wieder voll durchstarten zu können.

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Jeder HAK-Schüler kennt sie, Fächer, in denen man stundenlang lästige Arbeitsaufträge ausarbeitet: Arbeiten in Excel erledigen, Serienbriefe und Buchungssätze erstellen, aber auch das Auswendiglernen von wirtschaftlichen Begriffen und Definitionen oder endlose Abschreibarbeiten: Man kann sich Schöneres vorstellen. Von Präsentationen ganz zu schweigen.

Chaos und genervte Gesichter stehen da an der Tagesordnung. Endloses Warten bis die Stunde vergeht. Abwechslung? Fehl am Platz. Aber das geht auch anders!

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Das Schulhaus als Konzertsaal

Bei aufgelockerter Atmosphäre zusammen musikalisch sein. Zwischen all den mühsamen Fächern ist dies perfekt, um runterzukommen. Gemeinsames Auswählen und Singen von Liedern, ob Karaoke oder in Begleitung von Instrumenten – da wird einem garantiert nicht langweilig!

Zusätzlich sorgen Besuche von Musicals garantiert für eine tolle und unterhaltsame Zeit.

Bühne frei für die Künstlernatur

Sich nach stressigen Schulstunden eine Verschnaufpause zu gönnen, aber dennoch die Zeit sinnvoll zu nutzen – dafür ist Kunst die perfekte Lösung.

Freies Bewegen und Arbeiten – und dabei der eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Kunstwerke erschaffen, die anschließend in Form einer Ausstellung präsentiert werden können. Das wär’s!

Die größte Kunst: Das Kochen

Zusammen mit seinen Mitschülern etwas Leckeres zaubern. Lernen und Spaß wird mit diesem Gegenstand geschickt kombiniert. Unvergessliche Stunden sind vorprogrammiert.

Man bekommt direkt das Ergebnis für seinen Fleiß, was einen dazu motiviert, wirklich sein Bestes zu geben.

Und: Kein zusätzlicher Stress durch Hausübungen, weil es auf LMS und Teams nun doch keine Herdplatte gibt, um Aufträge fertigzustellen. Was gibt es Besseres?

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Nun kennt ihr die drei ultimativen Fächer, die einem HAK-Schüler heute noch fehlen. Diese Fächer wären ein gelungener Ausgleich zu all dem Stress und der Langeweile. Sie lockern den Alltag um einiges auf und motivieren. Außerdem kann man Energie tanken, um wieder mit vollem Elan durchzustarten.

Sie sind es, die wir brauchen – für die Schule der Zukunft.

Von Christina Hiessberger | Bilder: pixabay.com, pexels.com