Ramba! Zamba! Ein forderndes, doch gutes System

von Florian Kogoj

Verehrte Zuhörende,

ich gebe es zu: ich lerne manchmal nicht gerne. Mit dieser Dichtung möchte ich meine Ansprache beginnen. Das erste Semester neigt sich dem Ende zu und man kann die ersten Fazits ziehen. Meine Meinung zu dem systematischen System hört ihr jetzt.

Ramba! Zamba! Das neue Semester verflog wie in Windeseile. Nun sind wir in der Position, ein Fazit zu ziehen. Die Herausforderung, die Lernziele zu erreichen, war definitiv nicht leicht. Das Semester brachte Höhen und Tiefen, Niederlagen und Siege, Trauer und Stolz. Doch der Gedanke, dass man nächstes Semester wieder von null – dies ist das System der Neuen Oberstufe ­- anfangen muss, ist beängstigend. Man kann sich also nicht auf den erbrachten Leistungen des erstens Semester ausruhen und muss sich den Problemen des Schulalltages wieder neu stellen. Zugleich können Schülerinnen und Schüler, welche mit ihren Verrichtungen nicht zufrieden sind, einen Neuanfang wagen.

Eine weitere sehr radikale Änderung ist, dass Semesterprüfungen aufgeschoben werden können. Achtung! Achtung! Dies kann sehr schnell zum Verhängnis werden. Denn mit der Zeit muss man das komplette Stoffgebiet neu lernen. Deshalb ist es höchst empfehlenswert, die Prüfungen so schnell wie möglich abzuschließen. Oder glaubst du, es wird leichter, wenn du das Problem aufschiebst?

Zusammengefasst kann man sagen, dass das neue System generell eine gute Idee ist. Man ist das ganze Jahr gefordert und kann im zweiten Abschnitt neu starten. Das erste Semester für mich war definitiv eine Herausforderung, aber Probleme sind da, um sie zu lösen.

Mit diesen lapidaren Worten möchte ich den Text abrunden und ein Appell an all jene setzten, welche gerne mal zur Bequemlichkeit neigen und nicht viel für die Schule übrig haben. Wenn man nicht bereit ist, an dieser Einstellung Änderungen vorzunehmen, kann es sehr schnell zu Verhängnis werden. Seid gewarnt!