Routineleben. Aufstehen, fertigmachen und zur Schule gehen oder fahren. Immer und immer wieder derselbe Tagesablauf. Wer will da nicht mal aus dem Alltag flüchten? Mir ist schon oft aufgefallen, wie ich während des Unterrichts mit den Gedanken abschweife und mich woanders hinbeamen möchte.

Wenn man also wieder mal in der Klasse sitzt und müde und gelangweilt ist, fallen einem viele Orte ein, an denen man in diesem Moment lieber sein möchte. Alles wäre in dem Moment besser, als als einer von vielen hier zu sitzen und so zu tun, als höre man zu. Natürlich ist das nicht immer der Fall – also das Träumen –, aber wenn ich ehrlich bin, erwische ich mich oft mit solchen Gedanken.

Der tägliche Kampf zwischen Bett und Schule

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Die schwierigste Verabschiedung am Morgen ist definitiv die von meinem Bett. Ab in die Schule oder doch lieber liegenbleiben und zufrieden weiterschlafen? Das Herz sagt ja, aber der Kopf nein. Mein Bett ist mit Abstand der häufigste Ort, an den ich mich während des Unterrichts wünsche. Nur der Gedanke daran, seine Ruhe zu haben, erweckt das Gefühl von Sehnsucht nach meinem Bett.

Schulstress oder Meeresrauschen?

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Ich friere und egal, wie warm ich mich angezogen habe, das Gefühl, als wären meine Hände Eiszapfen, vergeht nicht, während ich gerade wieder mal Buchungen löse. Sommer, Sonne, Strand.

Wie schön wäre es, nun genau dort zu liegen und keine Rechenaufgaben bearbeiten zu müssen, keine Präsentationen zu halten und frei von Verpflichtungen zu sein?


Der einzig wahre Fluchtort

Mein Zuhause und das Meer, das sind Fluchtorte, die nur schwer zu erreichen sind. Eine realistische Option wäre der klassische Toilettengang. Ein kurzer Moment von Ruhe und Frieden, während man über den Schulflur spaziert. Auch wenn es nicht länger als ein paar Minuten ist, hat man das Gefühl, endlich dem ganzen Stress kurz entkommen zu können.

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Der einzige Ausweg

Genervt von den Lehrern oder von meinen Mitschülern, glücklicherweise gibt es nicht viele solcher Tage – aber wenn ich mal einen schlechten Tag habe, ist so ziemlich jeder Ort besser, als mit allen in einem Raum festzustecken.

Von Anna-Maria Gaggl | Bilder: pixabay.com, pexels.com