Martins Weihnachtszauber

Von Philipp Maierhofer, Matthias Possautz und Pascal Romano

Es war einmal ein kleiner Junge namens Martin. Wie so oft stolzierte der kleine Urkrumpendorfer an einem verschneiten späten Weihnachtsabend durch seine Siedlung. Der kleine Philosoph träumte wieder einmal von einer großen Karriere als Autor, sodass er mit der derzeitigen Friedensnobelpreisträgerin Tanja Kramer zusammenarbeiten könnte – sein großes Idol.

Durch die Siedlung auf dem Weg zur Abendmette erblickte er so viele geschmückte Häuser. Plötzlich sah er einen blauen Mazda an sich vorbeirasen. Er war aufgebracht und wurde ziemlich aggressiv. Er setzte seinen flotten Schritt fort und begab sich zu der großen Ortskirche, wo seine Freunde auf ihn warteten.

Als er den ausgemachten Treffpunkt erreichte, warteten schon seine Freunde namens Phipse und Satti. Daraufhin gingen sie geschlossen in die jahrhundertealte Kirche und setzten sich auf eine beheizte Sitzbank. Martin war ziemlich aufgeregt und sprach nervös: „Diese Sitzbank zerbrezelt aber meine Glöckchen!“ Seine Freunde stimmten ihm sofort zu.

Satti war ein sehr aufgeweckter und eher nervender Schüler, so meinten es die Lehrer jedenfalls. So war er auch in der Kirche und gab einen seiner üblichen Sprüche ab. Phipse rechnete in der Zwischenzeit den Umfang der Kirchenfenster aus und stellte entsetzt fest, dass diese nicht der Norm entsprachen. Die drei warteten auf den örtlichen Pfarrer. Als dieser kam, begann auch sogleich eine wunderschöne Andacht.

Nach der atemberaubenden Mette begaben sich die jungen Männer auf den Heimweg. Bei einer Gabelung trennten sich ihre Wege und jeder kehrte nachhause zu seiner Familie.

Martin ging seinen Weg und war gespannt, was er nun von seinen Eltern bekommen würde. Er war brav und war auch in der Schule sehr erfolgreich, vor allem bei der Hausübung war er sehr ordentlich. Er bog in seine Straße ein, wo sein Haus stand. Er sah sofort wieder den blauen Mazda in der Ferne leuchten und wunderte sich, warum dieser vor seiner Haustüre einen Parkplatz gefunden hatte. Er öffnete die Haustüre und merkte, dass es ein großes Heimkommen der ganzen Familie war – und ihm fiel bereits in den ersten Augenblicken auf, dass irgendwas anders war.

Aufgeregt und mit sehr viel Freude ging er in das Wohnzimmer, wo seine ganze Sippschaft schon gespannt auf ihn, den kleinen gutaussehenden Jugendlichen, wartete. Auch sein großes Weihnachtsgeschenk nahm in Gesellschaft des Adventkranzes auf der Couch Platz – Tanja Kramer. Martins Augen leuchteten und Tanja spielte auf ihrer Gitarre einen Weihnachtssong.

Sie feierten, tanzten und lachten alle zusammen. Es war einfach ein berauschendes Weihnachten für Martin. Sein Idol und seine ganze Familie waren vor Ort und so konnte es einfach nichts Besseres für ihn geben. Doch es kam noch besser. Tanja bat dem kleinen Jungen ein Praktikum bei dem großen Peter Handke an, wo er auch Stücke ohne Worte lernen würde. Es war das perfekte Fest für Martin und er wird sicherlich auch ein tolles Praktikum absolvieren.


Die Praxis-HAK wünscht frohe Weihnachten!