Literarische Erfolge auf Slowenisch

Kurztexte in der Fremdsprache

Bereits seit dem Schuljahr 2014/15 nehmen die Schüler/innen der Praxis-HAK Völkermarkt regelmäßig am Schreibwettbewerb in slowenischer Sprache Pisana promlad teil. An unserer Schule, an der Slowenisch als „Zweite lebende Sprache“ unterrichtet wird, bringen vor allem die Schüler/innen ab dem dritten Jahrgang die Voraussetzungen mit, Kurztexte zu Themen zu verfassen, welche vom Veranstalter jedes Jahr aufs Neue vorgegeben werden.

Im Schuljahr 2016/17 wurden vom Organisator, der Volbankova ustanova-Privatstiftung, neue Preiskategorien eingeführt. So wurde 2017 erstmals auch der beste Schreibtext jener Schulen ausgezeichnet, welche kein Slowenisch als Unterrichtssprache haben. Die Gewinnerin in dieser erstmals vergebenen Preiskategorie war ganz überraschend unsere Maturantin Sabina Kujundžić.

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Ein bewegtes Jahrhundert auf der Bühne

Dramatische Aufarbeitung zum Gedenkjahr

Zahlreiche Projekte setzten sich im Spätherbst mit dem Gedenkjahr 2018 auseinander. Im Geschichteunterricht unternahm Prof. Maximiliane Sebestyen den erfolgreichen Versuch, mit den Schüler/innen der 4BK Schlüsselmomente aus hundert bewegten Jahren österreichischer Geschichte literarisch aufzuarbeiten. Entstanden sind gleich mehrere dramatische Szenen, die Anfang Dezember der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Drei Szenen – zum Zusammenbruch der Habsburgermonarchie, zur Phase vom „Anschluss“ an Hitlerdeutschland bis zur frohen Kunde „Österreich ist frei“ sowie zum EU-Beitritt – finden Sie nachfolgend.


1918: Republik – und Kleinstaat

Von Sedina Halilovič, Nejra Ibrahimovič, Nina Lube und Katja Tscherteu

Mathilde: Hallo, Frida.

Frida: Ja hallo! Du, jetzt hätt ma endlich den Krieg hinter uns.

Mathilde: Ja eh, was da alles passiert is, is ja nicht mehr normal.

Frida: Ja, das is wirklich nirma normal. Heut hama den 10. November 1918. Wir leben seit 1914 in Armut und Elend. Wir haben in diesen furchtbaren vier Jahren unsere Ehemänner kaum zu Gesicht bekommen und viele sein natürlich gefallen. In diesen vier Jahr‘ hama große Hungersnöte ghabt und wos des Schlimmste is, wir hama Angst khabt und des jeden Tag. Jeden Tag seima wir mit Ängsten aufgstanden und ham zu Gott gebetet, dass es net unser letzter Tag is.

Mathilde: Ja, furchtbar is des, aber i hab ghört, dass ma a Republik werden sollen. Er muas lei nur noch so an Vertrag unterschreiben. Des hast fir uns ka Angst mehr, kane Hungersnöte und des Wichtigste: kane Kriege mehr.

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Demonstrieren für unsere Zukunft

… und nicht für einen freien Tag!

Die Schüler/innen der 1AK nehmen im Deutschunterricht bei Prof. Martin Erian laufend in Statements zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen Stellung. Heiß diskutiert wird daher derzeit auch das Engagement der schwedischen Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg. Alicia Marie Kucher hat mit folgender Botschaft ihre Mitschüler/innen zum Nachdenken angeregt.

Alicia Marie Kucher: Demonstrieren für unsere Zukunft – und nicht für einen freien Tag!

Liebe Mitschülerinnen und Mitschüler!

Ein derzeit heiß diskutiertes Thema ist der Klimawandel. Jugendliche möchten freitags während der Schulzeit gegen den Klimawandel demonstrieren und so den Politikern die Augen öffnen. Warum? Wir haben uns vor kurzem im Deutschunterricht mit der schwedischen Umweltaktivistin Greta Thunberg auseinandergesetzt. Sie versucht den Politikern zu zeigen, wie wichtig es ist, jetzt etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen.

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Das Phänomen Andreas Gabalier

Elvis Presley der Alpen

Eine Reportage von Jakob Haimburger, Schüler der 3BK, entstanden Anfang 2019 im Deutschunterricht bei Prof. Maria Mrčela. Sie setzt sich mit dem öffentlich – bewusst? – stark polarisierenden selbsternannten „Volksrock’n’roller“ Andreas Gabalier auseinander. Die Tageszeitung „Kurier“ schrieb ihm kürzlich den treffenden Beinamen „Empörungsgenerator“ zu.

„Griaß eich! Donkschen für den Wahnsinnsempfong beim Heimspiel in Graz“, begrüßte uns Andreas Gabalier  und die restlichen 20.000 Fans in der Grazer Stadthalle. Eine sehr spontane Aktion war der Besuch seines Konzerts in seiner „Hoamatstodt“ in Graz am 1. Dezember 2018.

„Willst du vielleicht mitkommen auf das Konzert vom Gabalier in Graz?“, fragte mich ein guter Freund überraschend ein Wochenende zuvor. „Eigentlich bin ich nicht so spontan bei solchen Sachen, aber wenn der Gabalier schon einmal in der Nähe ist, würde ich schon mitkommen“, antwortete ich ihm. „48 Euro für einen Stehplatz sind ganz angemessen“, fand ich. Dafür bekommt man eine dreistündige Show geboten, bei der man nicht mehr aufhören kann mitzusingen.

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1918-1968-2018: Kreative Rückblenden

Das Gedenkjahr 2018 fand an der Praxis-HAK Völkermarkt in Form einer bunten Veranstaltung seinen Abschluss. In diesem Kontext entstanden auch mehrere literarische Arbeiten, ausgewählte Texte sollen nachfolgend präsentiert werden.

Bei Prof. Maria Mrčela setzten sich die Schüler/innen der 3BK mit dem gesellschaftlichen Aufbruch des Jahres 1968 auseinander, die 4BK beschäftigte sich bei Prof. Martin Erian mit der Migrationsgesellschaft der Gegenwart.

Auf den nächsten Seiten finden Sie folgende Texte:

  • Nejra Ibrahimović (4BK): Meine ersten drei deutschen Wörter: „Ein Brot, bitte“. Oder: Wo ist Heimat?
  • Lisa Hartl (3BK): Mutter
  • Carmen Schweiger (3BK): Zeitkapsel an Urenkel
  • Florian Stojec (3BK): Tagebucheintrag vom 5. Oktober 1968
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