Praxis-HAK – jetzt aber wirklich!

Welche Erfahrungen mein Alltag benötigt

Über jene Erfahrungen und Lehren, die man sich in der Zeit als HAK-Schüler aneignet, und wie man diese im Alltag am besten nutzen kann, darüber möchte ich heute manches berichten.

Große Entscheidung

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Seit drei Jahren bin ich jetzt an der Praxis-HAK Völkermarkt – und bin hier auch sehr glücklich. Ich denke, ich habe die richtige Entscheidung getroffen, in die HAK zu gehen. Natürlich ist nicht alles perfekt, aber für eine öffentliche Einrichtung ist sie wirklich ausgesprochen gut!

Warum? Der umfangreiche Praxis-Anteil der HAK ist eine wirklich gute Idee: Man lernt das Geschäftsleben kennen – und gerade für die, die das nicht daheim erfahren oder schon erste Jobs übernommen haben, wird das mit Sicherheit eine wichtige Erfahrung sein.

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Der Unterricht, der mich wirklich weiterbringt

Heute möchte ich über ein Thema schreiben, welches mich schon längere Zeit beschäftigt. Ich stelle mir die Frage, über die wohl viele Schülerinnen und Schüler grübeln: Werde ich all diese Fächer in meiner weiteren Zukunft benötigen? Welche werden mir wirklich weiterhelfen?

Simpler Unterricht

Erste Stunde Rechnungswesen. Ich sitze da, höre unserer Professorin beim Erklären zu, das Thema lautet „Direct Costing“, ich denke nach und frage mich: Wozu brauchen wir all das?

Eines steht fest: Alles, was wir lernen, soll uns in unserem Berufsleben helfen. Ich bin mir auch ziemlich sicher, das Rechnungswesen ein Fach ist, welches interessant sein kann, doch dafür muss man ein Fan von Zahlen sein.

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Zu früh: Wie man die Zeit bis zum Unterrichtsstart richtig überbrückt

Viele von euch kennen sicher auch das Problem, wenn man viel zu früh in der Schule ist und nicht weiß, was man machen soll. Einigen kommen dann die Minuten wie Stunden vor, bis der Unterricht anfängt. Deswegen möchte ich euch nun drei praktische Lösungen zum Zeitvertreiben aufzeigen.

Facebook, YouTube & Co.

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Heutzutage sind Instagram, Snapchat und Co. nicht mehr wegzudenken, also warum sollte man die Zeit vor dem Unterricht nicht so nützen? Einige von euch sind schon ziemlich früh in der Schule, weil die Busverbindungen es nicht anders zulassen, und etliche müssen alleine warten, bis die Klasse geöffnet wird oder die Schulkameraden eintreffen.

Deshalb könnt ihr durch diese modernen Kommunikationsmittel die Gespräche vorziehen und ihr seid beschäftigt.


Frühstücken

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So ziemlich alle haben wahrscheinlich schon verschlafen und mussten durch den Stress am Morgen ihr Frühstück auslassen. Aufgrund dessen könntet ihr eure Zeit auch sinnvoll nutzen und das Essen nachholen. Denn es ist nachweisbar, dass einzelne Lebensmittel wie zum Beispiel Nüsse die Konzentration fördern. Und wer benötigt die nicht vor einem langen Schultag? Außerdem würde es sich auch gut auf die Noten auswirken.

Ihr könnt euch zu diesem Thema ebenfalls hilfreiche Tipps von dem Blog WE GO WILD holen.


Hausübungen

Doch nicht nur Wellness und Ablenkung haben Platz am Morgen, manchmal gibt es ja doch noch etwas zu erledigen – oder? Jeder Schüler kennt wahrscheinlich das Problem, wenn einem in der Früh einfällt, dass man eine Hausübung vergessen hat. Dann ist man plötzlich hellwach – und hat eine gute Gelegenheit, um die Hausübungen, welche noch ausständig sind, fertigzustellen.

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So gelingt es jedem, diese Zeitspanne zu überbrücken und man hat als Belohnung sogar eine bessere Note. Außerdem kann man die Zeit mit der Vorbereitung für den nächsten Test verbringen. Dadurch kann viel Zeit zu Hause gespart werden – und dort gibt es doch wirklich manchmal Spannenderes zu tun.

Und dann? Dann beginnt endlich der Unterricht… 😉

Von Desiree Sadjak | Bilder: pixabay.com, pexels.com

Fluchtorte: Wo ich während des Unterrichts am liebsten hinmöchte

Routineleben. Aufstehen, fertigmachen und zur Schule gehen oder fahren. Immer und immer wieder derselbe Tagesablauf. Wer will da nicht mal aus dem Alltag flüchten? Mir ist schon oft aufgefallen, wie ich während des Unterrichts mit den Gedanken abschweife und mich woanders hinbeamen möchte.

Wenn man also wieder mal in der Klasse sitzt und müde und gelangweilt ist, fallen einem viele Orte ein, an denen man in diesem Moment lieber sein möchte. Alles wäre in dem Moment besser, als als einer von vielen hier zu sitzen und so zu tun, als höre man zu. Natürlich ist das nicht immer der Fall – also das Träumen –, aber wenn ich ehrlich bin, erwische ich mich oft mit solchen Gedanken.

Der tägliche Kampf zwischen Bett und Schule

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Die schwierigste Verabschiedung am Morgen ist definitiv die von meinem Bett. Ab in die Schule oder doch lieber liegenbleiben und zufrieden weiterschlafen? Das Herz sagt ja, aber der Kopf nein. Mein Bett ist mit Abstand der häufigste Ort, an den ich mich während des Unterrichts wünsche. Nur der Gedanke daran, seine Ruhe zu haben, erweckt das Gefühl von Sehnsucht nach meinem Bett.

Schulstress oder Meeresrauschen?

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Ich friere und egal, wie warm ich mich angezogen habe, das Gefühl, als wären meine Hände Eiszapfen, vergeht nicht, während ich gerade wieder mal Buchungen löse. Sommer, Sonne, Strand.

Wie schön wäre es, nun genau dort zu liegen und keine Rechenaufgaben bearbeiten zu müssen, keine Präsentationen zu halten und frei von Verpflichtungen zu sein?


Der einzig wahre Fluchtort

Mein Zuhause und das Meer, das sind Fluchtorte, die nur schwer zu erreichen sind. Eine realistische Option wäre der klassische Toilettengang. Ein kurzer Moment von Ruhe und Frieden, während man über den Schulflur spaziert. Auch wenn es nicht länger als ein paar Minuten ist, hat man das Gefühl, endlich dem ganzen Stress kurz entkommen zu können.

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Der einzige Ausweg

Genervt von den Lehrern oder von meinen Mitschülern, glücklicherweise gibt es nicht viele solcher Tage – aber wenn ich mal einen schlechten Tag habe, ist so ziemlich jeder Ort besser, als mit allen in einem Raum festzustecken.

Von Anna-Maria Gaggl | Bilder: pixabay.com, pexels.com

Die frei ultimativen Fächer, die einem HAK-Schüler heute noch bitte fehlen

Jeder kennt sie: Fächer, die kein Schüler besonders mag. Wie gerne man diese gegen andere Fächer eintauschen würde! In diesem Beitrag stelle ich euch die drei ultimativen Fächer vor, die den Schulalltag um einiges auflockern würden. Zwischen all den anspruchsvollen und nervenaufreibenden Hauptfächern kann man in gewissen Unterrichtsgegenständen wieder Energie tanken, um wieder voll durchstarten zu können.

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Jeder HAK-Schüler kennt sie, Fächer, in denen man stundenlang lästige Arbeitsaufträge ausarbeitet: Arbeiten in Excel erledigen, Serienbriefe und Buchungssätze erstellen, aber auch das Auswendiglernen von wirtschaftlichen Begriffen und Definitionen oder endlose Abschreibarbeiten: Man kann sich Schöneres vorstellen. Von Präsentationen ganz zu schweigen.

Chaos und genervte Gesichter stehen da an der Tagesordnung. Endloses Warten bis die Stunde vergeht. Abwechslung? Fehl am Platz. Aber das geht auch anders!

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Das Schulhaus als Konzertsaal

Bei aufgelockerter Atmosphäre zusammen musikalisch sein. Zwischen all den mühsamen Fächern ist dies perfekt, um runterzukommen. Gemeinsames Auswählen und Singen von Liedern, ob Karaoke oder in Begleitung von Instrumenten – da wird einem garantiert nicht langweilig!

Zusätzlich sorgen Besuche von Musicals garantiert für eine tolle und unterhaltsame Zeit.

Bühne frei für die Künstlernatur

Sich nach stressigen Schulstunden eine Verschnaufpause zu gönnen, aber dennoch die Zeit sinnvoll zu nutzen – dafür ist Kunst die perfekte Lösung.

Freies Bewegen und Arbeiten – und dabei der eigenen Kreativität freien Lauf lassen. Kunstwerke erschaffen, die anschließend in Form einer Ausstellung präsentiert werden können. Das wär’s!

Die größte Kunst: Das Kochen

Zusammen mit seinen Mitschülern etwas Leckeres zaubern. Lernen und Spaß wird mit diesem Gegenstand geschickt kombiniert. Unvergessliche Stunden sind vorprogrammiert.

Man bekommt direkt das Ergebnis für seinen Fleiß, was einen dazu motiviert, wirklich sein Bestes zu geben.

Und: Kein zusätzlicher Stress durch Hausübungen, weil es auf LMS und Teams nun doch keine Herdplatte gibt, um Aufträge fertigzustellen. Was gibt es Besseres?

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Nun kennt ihr die drei ultimativen Fächer, die einem HAK-Schüler heute noch fehlen. Diese Fächer wären ein gelungener Ausgleich zu all dem Stress und der Langeweile. Sie lockern den Alltag um einiges auf und motivieren. Außerdem kann man Energie tanken, um wieder mit vollem Elan durchzustarten.

Sie sind es, die wir brauchen – für die Schule der Zukunft.

Von Christina Hiessberger | Bilder: pixabay.com, pexels.com